Stallstiefelrace

Autor: Sandra Imhof / Überläufer, Carmen Zbinden / Bache , Datum: 2. Juni 2013

Am Frühen Morgen des 2.Juni machte sich ein Grüppchen Seerüggler samt Bollerwagen auf den Weg Richtung Uster. Einige noch halb verschlafen, andere schon top fit gings mit Zielwasser und viel Schwung an die von den Zürcher Oberländer organisierte Stallstiefelrace.

Schon im Auto war die Stimmung in Höchstform. Was erwartet uns wohl an diesem Tag? Die grosse Frage, die sich bald lüftete. Denn kaum auf dem Hof des Festgeländes angekommen, war der erste Eindruck etwas gemischt. Vor allem die braunen, gehornten Kühe machten einigen Teilnehmern etwas Sorge. Bis dann die brave, schöne, schwarze Plastik-Holstein Kuh entdeckt wurde. Jene machte den Anschein, dass sie wohl von uns gemolken werden wollte und dann auch während dem Wettbewerb für unsere Gruppe reichlich Milch gab. Einige Seerüggler konnten somit Ihre erste Holsteinkuh melken.

Bei einem anderen Posten sollten wir eine grosse Strohballe 3 Minuten hinter uns herziehen um Punkte zu sammeln. Dies war für die Zuschauer ein richtiger Hingucker. Für die Teilehmendem Wildsauen eine echte Qual.

Beim dritten Posten sollten wir mit Gummistiefen grosse Oelfässer von einem Kipper herunterschiessen. Eines der grössten Probleme war, dass man nicht versehentlich seine Spielkameraden abschiesst.

Der vierte Posten war eine Teamworkarbeit mit Fragen, bei der wir unsere Allgemeinbildung testen konnten. Viele Fragen und von uns Seerügglern viele Antworten.

Nach dem tagelangen Regenwetter wurden wir mit einem trockenen, sonnigen Tag belohnt. Jedoch war das Spielfeld kein Kiesplatz oder so, sondern eine durchnässte Wiese, auf dem das originell erfundene Brennball gespielt wurde. Ziel war es, den Stallstiefel so zu werfen, dass man möglichst schnell über Hindernisse wie Palletten, durch Heumulden die Zielgerade mit der Kuhglocke erreicht und so punktete. Das Spielfeld sah nach kurzer Zeit wie ein gepflügter Acker aus. Doch den Spass hatten wir allemal, denn wir konnten so unserem Gruppennamen „Wildsauä“ alle Ehre machen und im Dreck suhlen. Die Bachen, Keiler, Überläufer und Frischlinge gaben ihr bestes.

Dieser gelungene Tag, der Teamgeist und Kollegialität förderte, werden wir nicht so schnell vergessen.

Als Belohnung für den hart gekämpften Tag gab es als Preis ein wohl verdientes Frühstücksbuffet in einer Bäckerei, das mit viel gegrunze entgegengenommen wurde.

 

Zu guter Letzt stand die gemeinsame Dusche an, denn unser Fahrer lies nur saubere Wildsauen in sein Auto. Wir entschieden kurzentschlossen dem „schönen“ Sommer zuliebe eine Wasserschlacht zu veranstalten. Ein Gaudi allemal!

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