Dreikönigskuchenbacken

Autor: Corinne Herzog, Datum: 6. Januar 2013

Der Tag der heiligen drei Könige? Die perfekte Gelegenheit für die SeerügglerInnen ihre eigenen Dreikönigskuchen zu backen.

Der Teig war bereits aufgegangen, als die Landjügeler an dem schönen Sonntagnachmittag die Altnauer Küche in Beschlag nahmen. Sandra übernahm das Kommando. Teighörnli, Waage, Portionen abmessen. Sultaninen, Mandeln. Wo war die Schokolade? Sofort kamen den Männern originelle Ideen in den Sinn, wie man die Schokolade zerkleinern könnte. Zum Beispiel mit dem Subaru darüber fahren. Schliesslich entschieden sie sich doch für die traditionelle Mit-dem-Messer-hacken-Variante. Die anderen formten die Kugeln. Langsam nahmen die beiden Dreikönigskuchen Gestalt an. Nachdem sie mit Eigelb bepinselt wurden, sorgte der Hagelzucker für das Tüpfelchen auf dem i. Ab in den Backofen. Während der Backzeit liessen wir keine Langeweile aufkommen. Eine spontane Runde „ABC DRS3“ war da genau das Richtige. Als die Kuchen eine halbe Stunde später schön goldbraun gebacken waren, spielten wir weiter. Sie mussten ja auskühlen. Und wir hatten den köstlichen Duft von Frischgebackenem in der Nase.  Als wir unsere leckeren Dreikönigskuchen kosten wollten, stellte sich plötzlich die Frage, wie viele Könige überhaupt drin steckten. Die Bäckerinnen und Bäcker waren sich nicht ganz einig. Also liessen wir uns überraschen. Das erste Küchlein war gleich ein Treffer. Kurz darauf kam die zweite Königsfigur zum Vorschein. Die dritte lugte sogar leicht aus dem Kuchen. Und da entdeckte ein Landjugend-König sogar noch ein Figürli. Wir einigten uns, er zum „Oberkönig“ ernannt wurde. Die selbst designte Krone von einer Seerügglerin war zwar kreativ, aber die vier goldenen Kronen waren einfach exquisiter. Wir plauderten , lachten und spielten noch ein wenig „ABC DRS3“.

 

Schon war der Nachmittag um und die Seerüggler machten sich auf den Heimweg.

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