Ein Austausch der Generationen verbindet

Autor: Sandra Imhof, Datum: 28. Mai 2017

Landjugendaustausch LJ Seerücken- LJ Borgloh (D)

Endlich Auffahrt!

Schon lange wurden unsere Kollegen der deutschen Partnerlandjugend von Borgloh (D) erwartet. Empfangen wurden sie mit einem reichhaltigen Brunchbuffet. Nach bereits intensiven Gesprächen am Vormittag, wartete das Nachmittagsprogramm auf uns: Ein etwas anderes Minigolfspiel. Die Stadt Frauenfeld wurde spielerisch erkundet. Beim sogenannten Stadtgolf verfehlten unsere Bälle nicht selten das Ziel und es wurde viel gelacht.

 

Adrenalinkick und Zuckerschub

Freitagmorgen, eine fröhliche Schar macht sich auf den Weg Richtung Emmental. Wie heisst es doch so schön im Sprichwort: Viele Wege führen nach Rom. Das Navi lotste einige via Emmen und andere via Willisau nach Marbach. Über das Ziel waren sich glücklicherweise beide einig. Dann wartete auf einige der Deutschen eine Premiere. Das Erste Mal in ihrem Leben mit einer Gondel den Berg hoch schweben. Ein mulmiges Gefühl durchzog deren Mägen, aber ein Zurück gab es nicht mehr!

Gelohnt hatte es sich allemal. Denn auf der Marbachegg wurden wir bei schönstem Wetter mit atemberaubender Aussicht auf die Schrattenfluh und alle umliegenden Berge belohnt. Die rasante Abfahrt mit den Carts und die traditionellen Älplermaggronen rundeten den Vormittag ab. Nun wartete in Trubschachen das riesige „Dessertbuffet“ auf uns. Im Kambly Fabrikladen gab es über 100 Guetzlisorten zu Degustieren und Kaufen.

 

Jubiläumseiche an schönster Lage

Der Abend war für alle ein ehrenvoller Anlass. Wir besuchten die Jubiläumseiche, die die Landjugend Seerücken im 2016 zum 45. jährigen Jubiläum des Landjugendaustausches von ihren deutschen Kollegen geschenkt bekamen. Etliche ehemalige Seerüggler wohnten dem Anlass bei und wir liessen den Abend gemütlich im Restaurant Jochental ausklingen.

 

Motoren, Stickereien und dann war da noch das grosse Ei

Wer von uns Schweizern weiss Bescheid über die Firma Saurer? Wohl wenige unter uns, geschweige denn unsere deutschen Kollegen. Wir erfuhren in einer lebhaften und spannenden Führung durch das Saurer Museum in Arbon, wie die Motoren und Stickmaschinen der Firma entwickelt wurden und funktionierten. Einige gönnten sich eine Abkühlung im See, bevor es weiter ging in Richtung Mörschwil.

Ein Ei das 1.5 Stunden kochen muss, bis es endlich hart ist?!

Ja genau, wir statteten der Straussenfarm einen Besuch ab. Cornel Eberle führte uns kompetent durch seinen Betrieb und stellte nebst den Staussen auch noch seine Betriebszweige Rindermast, Lämmermast und Direktvermarktung vor.

Der Strauss, ein sehr gwundriger Vogel, aber nicht ungefährlich. Unsere Bevölkerung weiss eigentlich viel zu wenig über dieses prachtvolle Tier.

 

Schlussabende gehören zu jedem Austausch

Das Interesse der Flechtart eines Zopfes war beim Brunch derart gross, dass wir den Spontanact „Zopf flechten und backen“ einbauten.

Spiele seitens der Borgloher und Seerüggler sorgten für Kurze weile und etliche lustige Momente.

Der Höhepunkt der Nacht bildete das Straussenei. Wir krönten unseren Brauch vom Speigeleieressen nach Mitternacht mit diesem speziellen Ei und überzeugten damit auch unsere Kollegen. Anstatt Spiegelei gab es Rührei. Die grösse des Eis entspricht übrigens stattliche 24 Hühnereiern.

Welch ein Schmaus!

 

Abschied von neuen und guten Freunden

Bereits war wieder die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen. Neue Freundschaften sind entstanden und alte aufgefrischt worden.

Tschüss und bis zum nächsten Jahr! Dann reisen wir mit der Landjugend Seerücken über Auffahrt nach Borgloh (D).

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