Fröhliche Fasnachtsbäckerei

Autor: Manuela Imhof, Datum: 26. Februar 2019

Eine Gruppe motivierter Seerüggler hat sich in der Küche von Judith eingefunden und fleissig gebacken. Zuerst wurden die Fritteusen eingeheizt, sodass der Spass losgehen konnte – Fasnachtsgebäcke sollten an diesem Abend entstehen.

Bei gemütlichem Beisammensein wurden Teigkugeln für Berliner geformt und Schenkeli gerollt. Wie dick sollten diese denn sein und muss man diese nun noch Einschneiden oder nicht? – Da schieden sich die Geister und so wurde fleissig ausprobiert. Schliesslich zählt der Geschmack. Viel Handarbeit war auch für die Herstellung der Fasnachtschüechli gefragt. Ob geduldig ganz von Hand, mit dem Wallholz oder gleich übers Knie - hauchdünne Teiglinge waren das Ziel. Den «Zeitungs-Lese-Test» haben sie mit ein wenig Fantasie alle bestanden – auch wenn es nur durch ein Loch im Teig war. =)

Das Loch im Magen füllten wir laufend mit warmen, lieblich duftenden Köstlichkeiten. Unsere «Fritteusen» und «Fritteure» entpuppten sich als wahre Profis und liessen sich von dem brodelnden Öl und dem eigenartigen Geschmack nicht abschrecken. Bei den Fasnachtschüechli hatten wir nach einer Weile den Dreh raus und kreierten hübsche «Blumen» voller Blasen.

Nach all dem «teigen», ausrollen und brutzeln konnten wir stolz unseren «schiefen Turm» voller Fasnachtsküchlein bestaunen – doch schwupps, schon war er dahin – an der Statik müssen wir wohl noch etwas feilen… Die vielen Kreationen passten dann für den Heimtransport doch nicht alle in unseren Bauch und so durften sich auch noch andere an unseren Meisterwerken erfreuen.

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